Das hier ist übrigens aus den #Piraten geworden (Blockempfehlung)

Don Alphonso fasst es sehr schön zusammen, was aus den Piraten geworden ist. Die Partei ist in eine feministisch-extremistische, den Faschismus imitierende Richtung abgedriftet. Und natürlich wird da auch gerne mit Zensur geliebäugelt, und der Mob aufgehetzt.

Die Urteile von Blockempfehlung sind anonym, es gibt keine Email, an die man sich wenden könnte, und auch keine Möglichkeit, Einspruch zu erheben. Unter normalen publizistischen Verhältnissen könnte so ein Projekt für die Betreiber unschönste juristische Folgen haben, handelt es sich doch mehr um einen Pranger mit geradezu nach Abmahnungen bettelnden Vorwürfen

(…)

Einerseits stellt man klar:

Ziel dieses Accounts ist es, dass ihr Leute präventiv blocken könnt, ehe sie euch mentionen. Es geht nicht um Spamblockaufrufe.

Um dann sofort nachzuschieben:

(Wobei es natürlich jeder_m selbst überlassen ist, ob sie_er spamblockt.)

Spamblocken, das ist wenn man so lange Accounts als Spam meldet, bis diese automatisch von Twitter suspendiert werden. Die Betreiber des Accounts sehen das natürlich nicht als Zensur an.

Da ist es beinahe unnötig zu erwähnen, dass der Account sich unter Anderem explizit gegen die Leute wendet, die keine feministische Position annehmen wollen.

Twitter-Timeline Lieblinge Juni 2010

Bei Anke Gröner habe ich ihre „Twitter Timeline Lieblinge Juni 2010“ gesehen.
Ein absoluter Knaller, da sind richtige Spitzendinger dabei.

Vorausgesetzt natürlich man ist offen für 140-Zeichen Kompaktwortkunst. 😉

http://www.ankegroener.de/?p=9219

Hier meine Highlights. 🙂

uh oh…

Ich merke schon: ich sollte mich Twitter mehr ab- und meinem eigenen Blog eher wieder zuwenden. Zu wenig Postings in der letzten Zeit. Zu berichten gäbe es genug. Aber Twitter war in der letzten Zeit auch sehr spannend. Man bekommt mehr mit, man bekommt es direkter mit, der Austausch ist schneller da, wenn man den richtigen Leuten folgt.

Ohje: Politiker _lassen_ twittern!

Großer Skandal unter den Twitter-Usern: jetzt ist rausgekommen, dass der naive Aussenseiter Thorsten Schäfer-Gümbel gar nicht selbst twittert, sondern twittern lässt.

Details bei netzpolitik.org: Wenn Politiker mit Ghostwriter twittern…?

Jetzt mal ganz ehrlich: wer ist so brüllend naiv zu glauben, dass TSG das tatsächlich alles selbst gemacht hat? Ich bitte euch, get real!

Wenn er etwas twittern will, dann meldet er das entweder selbst seinen PR-Leuten, oder die schlagen ihm vor *diesunddas* könnte man doch mal twittern.
TSG nickt ab, dann wird der Tweet gebaut.

Oh, ich habe noch eine erschreckende(!) Nachricht für alle Leser: Angeblich lassen Politiker sich sogar bei ihren Reden helfen! Eine ganze Industrie von Ghostwritern gibt es da!

Skandal!
Alles Lügner!

Bevor ich mich weiter reinsteigere: wer in Hessen einen Lügner sehen will, der soll sich den neuen Ministerpräsidenten anschauen. Und: Ghostwriting ist garantiert nicht mit einer Lüge gleichzusetzen.