Hier die Vuvuzela-Gruppe des Konzerthauses Berlin. Nur für die ewigen Zweifler und Nörgler die der Meinung sind man könne mit Vuvuzelas keine tolle Musik machen. Nur Ungebildete behaupten sowas!
Über Georg Schramm wundere ich mich immer wieder. Und zwar positiv. Immer läßt er vom Leder, und immer trifft er den Nagel auf den Kopf. Wahrscheinlich sind wir so weit, dass man in diesem Land nur noch dann die Wahrheit sagen kann, wenn man Kabarettist ist.
Schramm hat den Prix Pantheon 2010 Preis verliehen bekommen.
Und was er in seiner Dankesrede von sich gegeben hat, hatte mit Kabarett nichts mehr zu tun. Tatsächlich war es eine politische Rede. Und die hat es in sich:
Die Freundin löscht sämtliche WoW-Charaktere von ihrem Freund. Er bleibt dafür eigentlich noch ziemlich locker.
Aber ich sehe das mal als ziemliche Heldentat an. Das kann nur echte Liebe sein. Man sieht, sie legt alles in die Waagschale.
Mit anderen Worten: während in Finnland die Menschen auf jeden Fall ans Netz dürfen, läßt man sie hierzulande besser Fernsehen für Doofe schauen. Ist auch klar, warum man das macht: schließlich geht das ja gar nicht, wenn auch Hartz IV Empfänger ein Recht auf Bildung bekommen.
Die Klatschenden vor dem Reichstag gab es tatsächlich, nur hatten die dummerweise nicht für Wulff applaudiert, sondern für die Stimmenanzahl von Gauck. Offenbar nur unnötige Details für unser Staatsfernsehen.
Sprachlich sind K. eine Pejoration, der Versuch also, eine möglichst abwertende Bezeichnung zu finden. Das englische First Person Shooter ist neutraler, auch das im Deutschen gebräuchliche und daran angelehnte Ego Shooter vermeidet eine Wertung. Die K. jedoch sollen wertend sein, denn politisch sind sie ein Beispiel für gezielt negative PR, um eine Gruppe von Menschen zu kriminalisieren und gesellschaftliche Probleme zu kaschieren. Abscheu und Verachtung soll der Begriff ausdrücken über jene Computerspiele, die Gewalt thematisieren. Dabei aber zeigt sich in ihm nur Unverständnis und Ignoranz. Denn konsequenterweise müsste auch von Killerfilmen und Killerbüchern gesprochen werden. Doch taugen Thriller und Krimis nicht, um von den Ursachen sogenannter Schulmassaker abzulenken, um nicht über fehlende Perspektiven, nicht vorhandene Bildungschancen oder zusammengekürzte Jugendarbeit reden zu müssen – um nur ein paar der wahren Ursachen jugendlicher Gewalt zu nennen.