Archive for the 'Technology' Category

Truecrypt 6.0 erschienen

Weniger als ein halbes Jahr nach dem Erscheinen von Truecrypt 5.0 ist heute Truecrypt 6.0 erschienen.

Die nun freigegebene Version 6.0 soll durch Parallelisierung auf Multi-Core-Prozessoren wesentlich schneller arbeiten. Sie beherrscht nun auch unter Linux und Mac OS X das Erzeugen und Nutzen von versteckten “Volumes”. Unter Windows ist es möglich, komplette Betriebssysteme zu verschlüsseln und so zu verstecken, dass – nach Angabe der Entwickler – nichteinmal ihre Existenz bewiesen werden kann.

Vor Allem der letztere Punkt ist sehr interessant. Mit dem Update werde ich allerdings noch ein bissel abwarten, vielleicht kommt - wie im Februar - ein schnelles Patch raus.

Überraschung: Der LHC läutet Weltuntergang nicht ein

Welch eine Überraschung: Der Large Hadron Collider im CERN wird den Weltuntergang nicht einleiten.

Hintergrund: einige Hobby-Nostradamus-Menschen hatten irrationalerweise vorhergesagt, der LHC würde kleine schwarze Löcher produzieren, die die ganze Erde verschlingen.
HAHAHAHAHA :-D Selten so gelacht.

Da finde ich sowas hier sehr viel interessanter:

Wenn das nicht mal imposant ist. 12.500 Ampere durch ein paar dünne Fäden.

flickr vs ipernity

flickr ist tot, es lebe ipernity.
Wer jetzt auf den Reiter “Fotos” im Blog klickt, wird weitergeleitet zu meinen ipernity Dokumenten.

nVIDIA PhysX Beschleunigung auf ATI Radeon Karten

Ein paar Monate ist es her, da kaufte die Firma nVIDIA die Firma Aegis zusammen mit ihrer PhysX Beschleunigungstechnologie auf. Jetzt hat ein findiger Tüftler offenbar geschafft, die PhysX Beschleunigungstechnologie auch auf ATI Karten zum Laufen zu bringen, so berichtet computerbase.de.

Damit dürfte nVIDIA ziemlich schlecht dastehen, denn die neuen ATI-Karten sind wie gesagt für einen Spottpreis fast so schnell wie nVIDIAs Flaggschiffe.

ATi stellt Radeon HD 4870 vor

Computerbase meldet die Vorstellung der ersten Ati Radeon HD 4870 mit folgenden Eckdaten:

Der GPU-Takt der Radeon HD 4870 liegt demnach bei 750 MHz, der des kleineren Modells bei 625 MHz. Der Speichertakt der beiden Karten liegt bei 900 MHz (HD 4870) respektive 993 MHz (HD 4850), wobei zu beachten ist, dass man den effektiven Takt bei GDDR5 durch Multiplikation mit dem Faktor 4 erhält, was schlussendlich zu satten 3,6 GHz führt.

Im Test kann sich die Karte deutlich von der HD3870X2 absetzen, was man mit einer GPU gegen 2GPUs erst einmal schaffen muss. Die entgültigen Tests werden natürlich folgen, nichts genaues weiß man noch nicht.

Eines ist aber mal sicher: die Karte wird wohl im Preisbereich von 250 - 280 EUR liegen, und nVIDIAs GTX 280 ordentlich unter Druck setzen. So viel Leistung für (vergleichsweise) so wenig Geld beeindruckt dann doch.

Schlagzeilen 04.05.08

  • Tastaturen verschmutzter als Klobrillen.Innerhalb von Familien mag das ja noch gehen, aber auf der Arbeit? Ohje. Ich kann mir das schon vorstellen, wenn verschiedene Leute an der selben Tastatur arbeiten. Im Extremfall geht es so weit:

    Das festgestellte Bakterienaufkommen überstieg den empfohlenen Grenzwert um das 150-Fache - auf der Tastatur waren fünfmal mehr Bakterien zu finden als auf einem ebenfalls untersuchten Toilettensitz.

  • Adobe öffnet das Flash-Format. Adobe legt Spezifikationen für seine Flash-Technologie offen und hebt Einschränkungen bei Lizenzen auf. So schreibt man Erfolg. Das ist der richtige Weg für Adobe.


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Chaosradio Express 86 - USB

USB ist heute omnipräsent und in nahezu jedem elektronischen Gerät vertreten. Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutert Daniel Mack die Funktionsprinzipien von USB im Detail. Der Podcast behandelt, wie die Enumeration der Geräte am Bus abläuft, wie sich ein Gerät am Bus anmeldet und welche Informationen es von sich preisgeben muss, Geräte- und Geschwindkeitsklassen, Stecker und Verkabelung, die verschiedene Übertragungsmodi, Stromversorgung via USB, USB on the Go, Funktion eines USB-Hubs, Probleme beim Mixbetrieb von schnellen und langsamen Geräten, die USB-Implementierungen auf verschiedenen Betriebssystemen und die speziellen Probleme unter Windows und Empfehlungen beim Entwickeln von eigener USB-Hardware.

Den Download gibt es hier (Direktdownload).

Übrigens: wem der Text am Anfang der Episode bekannt vorkommt, der schaue mal hier. :-D Geil. “Season 12 - Over Logging”

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Schlagzeilen 27.04.08

  • Nokia verliert in Deutschland an Boden. Gut zu hören. Nicht, dass ich einen Boykott für richtig oder falsch hielte. Aber die Deutschen scheinen langsam ihre Marktmacht zu begreifen. Und das ist doch löblich, handelt es sich doch um ein effektives Mittel zur Kontrolle von Unternehmen.
  • In den USA werden inzwischen Raucher von ihrem Arbeitgeber bestraft. Wer im Privaten raucht, darf mit Zuschlägen bei der Gesundheitsvorsorge rechnen. Oder er wird gar nicht erst eingestellt, wenn das Nikotin-Screening positiv ist. Hier in Europa (noch) undenkbar, wird es trotzdem schon als Drohkulisse von Rauchern aufgebaut, die gegen das gerechtfertigte Rauchverbot sind. Was dann als nächstes kommt ist klar: Menschen haben ihr Privatleben im Interesse der Firma zu führen. Spätestens, wenn man bei Ernährung, Bewegung, persönlichen Interessen angekommen ist, sind die ersten mehrfach betroffen.
    Kapitalfaschismus nenne ich diese Ideologie mal flapsig. Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern das Geld, das er einfahren kann. Wir sind ja inzwischen soweit, dass das niemand mehr ernsthaft bestreitet.

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15 Jahre WWW

In ein paar Tagen ist es soweit: das öffentliche WWW wird 15 Jahre alt. Bekannterweise ging es vom CERN aus. Falls sich also noch jemand fragen sollte, wofür Kernforschungszentren gut sind… :-)
Bei futurezone.orf.at kann man lesen, was daraus geworden wäre, wenn das WWW bei einer Business-Präsentation vorgestellt worden wäre (aus heutiger sicht).

[Auftritt Tim Berners-Lee vor seinen Kollegen]

B-L: Liebe Kollegen …

[Dünner Applaus]

B-L: Liebe Kollegen, im Lauf der nächsten 15 Jahre werden wir eine beispiellose Neuerung der Medienlandschaft erleben. Das weltumspannende Hypertextsystem “Word Wide …

Kollege links hinten: Rudi, mir bitte auch einen Kaffee!

B-L: … Web” wird bis zu 30 Milliarden Seiten umspannen. Und man wird alles darin finden können. Mit Recherche-Datenbanken, die Milliarden Dollar umsetzen werden. Mit Werbung neben den Suchergebnissen.

[Ungläubiges Gelächter]

Der Text macht irgendwie Spaß. :-D
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Starcraft Brood War via Hamachi

Zum 10-Jährigen von Starcraft hatte ich mir neulich ein Spielebundle mit Starcraft, Brood War, Warcraft 2 und Diablo gekauft. Leider war der mitgelieferte Starcraft-Key schlicht falsch (tolle Leistung von Blizzard), sodass statt Battle.Net nur die Alternative eines VPN-Spiels über Hamachi für mich blieb.
Leider stellt ausgerechnet Starcraft sich mit Hamachi etwas an, wohingegen Hamachi mit Warcraft 2 keine Probleme macht. Anstatt auf veraltete Versionen von hamachi und manuelle alias-Zuweisungen zu setzen (handgeschriebene alias.txt, etc.) gibt es eine weitere Möglichkeit, auch im Dritten Jahrtausend und unter Windows Vista Starcraft (Brood War) ans Laufen zu bekommen.

Die Lösung lautete ForceBindIP und macht im Groben folgendes:

ForceBindIP is a freeware Windows application that will inject itself into another application and alter how certain Windows Sockets calls are made, allowing you to force the other application to use a specific network interface / IP address. This is useful if you are in an environment with multiple interfaces and your application has no such option for binding to a specific interface.

Um also Starcraft nach der Installation von ForceBindIP zu starten richtet man folgende Verknüpfung ein:

C:\WINDOWS\system32\ForceBindIP.exe 5.11.xxx.xxx C:\[...]\starcraft.exe

“5.11.xxx.xxx” ist dabei die jeweils _eigene_ Hamachi-IP.

Das Programm aus dem Jahr 2005 lässt sich unter Windows Vista nicht so recht installieren, funktioniert aber problemlos, wenn man Programmdatei und DLL in das entsprechende Verzeichnis kopiert.

Danach steht neuen Starcraft-Abenteuern im Netz nichts mehr im Wege.

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CSS Naked Day

Ich habe mir das Plugin zum CSS Naked Day heruntergeladen.

Seit 2006 gibt es ihn, den Naked CSS Day, immer am 9. April. Webseitenbetreiber sind aufgerufen, das CSS ihrer Webseite für 24 Stunden zu deaktivieren und spartanisches Fließtext-html zur Schau zu stellen.

Nur zur Info, wem das Aussehen der Site irgendwie komisch vorkommt.

via heise.de

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Schnee-TV

Grade ist der TV-Empfang durch den Schnee gestört, da fällt mir ein:
Es gibt ja Zattoo.com, live TV übers Internet.

Was zeigen die mir da, im ZDF-Morgenmagazin? Den Buran, russisch “Schneesturm”, dem russischen “Space Shuttle”.

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Ein Wort für “Raubkopien”: Christentum.

“Das Weitergeben und Tauschen von Inhalten liegt in der menschlichen Natur”, gibt Peter Sunde von “The Pirate Bay” auf der re:publica von sich.
Sehe ich anders. “Das Weitergeben und Tauschen von Inhalten” liegt vielleicht nicht in
der menschlichen Natur, aber es liegt in der Natur eines Christen.

Die zentralen Elemente der christlichen Lehre sind die Auferstehung
Jesus Christi, die Liebe zu Gott (Gottesliebe) und die Liebe zum
Nächsten (Nächstenliebe). Die Menschwerdung Gottes im Messias Jesus,
sein Opfertod in Form der Kreuzigung sowie der Glaube an die
Auferstehung nach dem Tod.

Wikipedia: Christentum

Wenn man beispielsweise nur die wundersame Brotvermehrung in den
Kontext der gesamten Getreide- und Bäckerindustrie stellt, kommen wir
_exakt_ in den Bereich der sogenannten “Raubkopie”.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wunder_Jesu#Geschenkwunder

Oder um es mit den Worten Jesu zu sagen:
“Selig seid ihr, die ihr hier hungert; denn ihr sollt satt werden.”

Amen.

Chaosradio Express: “Neusprech im Schnüffelstaat”

Grade habe ich Chaosradio Express CRE081 durch, der “Neusprech im Schnüffelstaat” zum Thema hatte. Eine linguistische Analyse der Sprache von Politikern. Ganz abgesehen davon, wie die Begrifflichkeiten und Satzhülsen von Politikern fachgerecht zerpflückt wurden: einige Ideen und Fakten finde ich ganz besonders bemerkenswert.

Zum Einen:
So oft die Rede von “Sicherheit”, vor Allem wenn es um die Freiheit geht - wie oft erscheint das Wort “Sicherheit” im Grundgesetz? Sechs Mal. “Freiheit” zähle 50 Mal.

Zum Anderen:
So oft wird vom “starken Staat” gesprochen. Auf die Idee eines Gegenbegriffs einer “starken Gesellschaft” scheinen bisher nur wenige gekommen zu sein. Und ich persönlich weiß genau, was mir lieber ist. Eine Gesellschaft, die sich auch durch Terrorismus nicht in ihrem freiheitlichen und demokratischen Weg beeinflussen lässt, eine Gesellschaft die sich keine Angst einjagen lässt. Das Problem ist: eine solche Gesellschaft bedingt charakterlich erwachsene Bürger, und keine kindischen Feiglinge, die nach Papi Staat plärren, wenn der Charakter auf die Probe gestellt wird.

Wahlcomputerhersteller will Testberichte verbieten

Bereits die Bundesstaaten, die Ed Felten [Stanford-Professor] Wahlmaschinen zur Prüfung überlassen, machen sich nach Ansicht von Sequoia strafbar, da gegen Lizenzrechte des Herstellers verstoßen würde. Das geistige Eigentum der Firma dürfe nicht zum Zweck der “nicht zugelassenen Prüfung” an Dritte weitergegeben werden. Prüfen dürfen nur von Sequoia abgesegnete Experten- ein Schelm, der böses dabei denkt.

HAHAHAHAHAHAHA.
Realsatire.
“Wählen dürft ihr gerne. Aber prüfen, ob alles mit Rechten Dingen zugeht dürft ihr nicht. Dann werdet ihr verklagt.”

Nur noch eine Frage der Zeit, bis das Wahlergebnis zum Geistigen Eigentum der Firma erklärt wird. Wäre ja auch noch schöner, wenn Wahlen transparent ablaufen würden.

[via gulli.com]

Forschung zur Abwehr von Steganographie

Die Fachhochschule St. Pölten in Österreich forscht an einem Ansatz zur Verhinderung von Steganographie.

Deren Vorschlag geht so:

Mit Hilfe von Zufallszahlengeneratoren und mathematischen Operationen wird bei der Übertragungen ein unhörbares Rauschen hinzugefügt. Dadurch ist eine etwaige versteckte Botschaft nicht mehr dechiffrierbar. Die normale Sprach- oder auch Bildübertragung wird dabei nicht gestört.
(…)
Dabei werden die übertragenen Daten prophylaktisch verändert und durcheinandergewürfelt, egal ob sie nun eine geheime Huckepack-Information enthalten oder nicht.

Janee, ich glaube es hakt!
Überhaupt frage ich mich, wie sowas funktionieren soll. Zwar könnte man dann steganographisch “behandelte” Bilder nicht mehr ohne weiteres von A nach B schicken, aber was, wenn sich diese Bilder in einem komprimierten Archiv, womöglich mit Passwort befinden?
Bei solchen Meldungen fällt einem ja wirklich nichts mehr ein.

Militärroboter der nächsten Generation

Ziemlicher Hammer, was es da zu sehen gibt.

Ein 150kg Roboter auf vier Beinen, der auf dem Eis schlittert, rutscht, kippt, stolpert, und sich dann fängt. Wahnsinn. In zehn Jahren führen die USA ihre Kriege mit Robotern, 100%ig.

Schon übel, was so alles geht, wenn man mit Geld nach einem Problem wirft.

Äh, ja. Kann man so sagen.
[via fefe]

CCC warnt vor Gesundheitskarte

Der CCC warnt vor der Gesundheitskarte, und zeichnet unabsehbare Risiken auf.

Die zum 1. April 2008 geplante Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eCard) kann nicht wie geplant stattfinden. Das technische Großabenteuer der Bundesregierung wird ohne funktionierende Sicherheitsinfrastruktur anlaufen. Damit legt das datenschutztechnisch fragwürdige und seit Jahren umstrittene Projekt einen erneuten Fehlstart hin.

Um es mal stichpunktartig zusammenzufassen:

  • einen Feldtest gibt es nicht

Etwas, was jede kleine Software-Klitsche hinbekommt.

  • jeder Bürger bekommt eine einmalige Patienten-ID

Womit sich Patientendaten auch noch nach Jahren eindeutig verfolgen lassen.

  • die Daten werden zentral und unverschlüsselt abgelegt

Was als ein “bitte hack mich” verstanden werden darf.

  • die Inhalte sollen später in sogenannten “Mehrwertdiensten” verwurstet werden

Was damit endet, dass man nach einem Autounfall Angebote für günstige Hüften im Postkasten findet.

Klar, irgendwo müssen die 4,5 Milliarden(!) für das Projekt ja herkommen.

Atombomben für alle!

Wer Atombomben bauen möchte, soll bitte hierhin schauen. Danke.
[via fefe]

Bei meinem nächsten Personalausweis…

Bei meinem nächsten Personalausweis oder Pass besuche ich vorher mal morphases.com. Da bastelt man sich dann einfach vorher ein Foto zusammen wie man grade lustig ist. Welcher Staatsangestellte achtet schon auf Millimetermaße oder kleinste Augenabstände? Mal ganz abgesehen davon, dass man ein ausgedrucktes Foto auf Fotopapier kaum von einem aus dem Automaten unterscheiden kann.

Alternativ kann auch GIMP herhalten, klar.


Hier klicken für das Beispiel

Ich wünsche viel Spaß beim Experimentieren.
Und so fällt der schlaue Bürger durch das Raster der Überwachungsmaschinerie.




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