Archive for the 'Technology' Category

Blinkenlights in Toronto

Blinkenlights ist wieder da, diesmal in Toronto. Hier die CCC-Pressemeldung zum Thema:

Nach langer Pause erwachte das Projekt Blinkenlights wieder zu neuem Leben: Das Rathaus der größten kanadischen Stadt Toronto ist der neue Bildschirm mit 960 Fenstern (also 960 Pixeln mit 16 Helligkeitsstufen) auf 2 Gebäuden. Es handelt sich also um zwei Bildschirme, die noch dazu nach innen gekrümmt sind. Die zwei Bildschirme gaben dem Projekt den Namen Blinkenlights Stereoscope. Es wird vom 4. bis 12. Oktober die Stadtverwaltung erhellen und lädt wieder zu Interaktionen mit den Bildschirmen ein. Außerdem können eigene Animationen eingespielt werden.

Blinkenlights Stereoscope from map on Vimeo.

und hier noch mehr:

Der Hammer. :-D
[via netzpolitik.org]

Steve Jobs’ Anwandlungen

Immer noch ein Skandal und noch ein Skandal und noch ein Skandal um den iPhones App Store.

Sechs Wochen hatte Angelo DiNardi darauf gewartet, daß der von ihm entwickelte Google-Mail-Client MailWrangler im App Store veröffentlicht wird. Doch statt der Freigabe gab es eine Ablehnung von Apple. Mit der Begründung, daß MailWrangler die gleichen Funktionen wie der im iPhone enthaltene E-Mail-Client biete - und das die Kunden verwirre.

golem.de

Ich habe es schon oft gesagt und sage es wieder: die beste Hardware kann nur dann die beste Hardware sein, wenn sie nicht kastriert wird durch DRM und Nutzungseinschränkungen. Offen gesagt erwarte ich von googles android weitaus mehr.

Aber für eine Sache ist diese ganze Geschichte doch nützlich: sie erlaubt eine Charakterstudie derjenigen, die das ganze ausgedacht/zugelassen haben. Dazu gehört Steve Jobs.

[via Schockwellenreiter]

P.S.: Übrigens: bei Microsoft würde es sowas nie geben! *SCNR* :-D

, ,

Bescheidener Auftritt im Chaosradio FRITZ

Das kannte ich auch noch nicht: aus meinem spontanen Entschluss beim RBB-Radio FRITZ anzurufen, und bei der allmonatlichen Chaosradio-Sendung von und mit dem Chaos Computer Club mitzumischen, wurde tatsächlich etwas.

Es ging in der Sendung um das Thema:

Biometrische Ausweisdokumente

Sendungsdatum: 24.09.2008, 22:00 Uhr

Teilnehmer: Jakob Kranz (Moderation), Constanze Kurz, starbug, Henryk Plötz

Die Einführung von Fingerabdrücken in den geplanten elektronischen Personalausweis (ePA) ist vor kurzem beschlossen worden. Konzeptionelle Fehler aus dem Paßgesetz werden also nun im Scheckkartenformat wiederholt.

Wir kennen das schon vom biometrischen ePass: kein Sicherheitszuwachs, aber hohe Kosten. Anders als noch beim Reisepaß ist mit dem ePA nun allerdings jeder Bürger in Deutschland gezwungen, ein elektronisches Ausweisdokument mit gespeichertem biometrischen Merkmal zu beantragen. Da auch dauerhaft hier lebende Ausländer eine elektronische Karte bekommen, wird also nun endlich der Traum von der vollerfaßten Bevölkerung wahr.

Glücklicherweise gelang es mir, etwas “Werbung” mit einzuschieben, für das blog von Kai Raven, dort ging es damals um biometrische Gesichtserkennung im Zusammenhang mit dem Radiosender 1LIVE. Merke: auch die öffentlich-rechtlichen Radiosender sind nicht ganz unschuldig.

[Update]
Der Download der Radiosendung ist jetzt verfügbar. Meine Fragestellung war irgendwo bei 0:35:00.

, ,

Das Google G1 Android Handy

Sieht spannend aus ;-) Cooler als das iPhone allemal.

Polizei, Pessimismus und Internetzensur

Um mal ganz ehrlich zu sein: ich bin schon eine ganze Weile kein Pessimist mehr. Folgende Dinge lassen mich aber glauben, dass es bergab geht.

Achtung, der folgende Text könnte “triggern”.

Continue reading ‘Polizei, Pessimismus und Internetzensur’

Grüne: Datenschutz ins Grundgesetz

Offenbar fordern die Grünen (namentlich Renate Künast) die Verankerung des Datenschutzes im Grundgesetz. Sollten die am Ende doch noch wählbar sein?

Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung.

Oh Super, endlich sind Computerspiele Kultur

Na wer hätte sowas gedacht: endlich sind Computerspiele Kultur. Der Bundesverand der Computerspieleentwickler ist in den Deutschen Kulturrat aufgenommen worden.

Eine ganz überragende Erkenntnis. Wäre man vor 10 Jahren darauf gekommen, dass Computerspiele Hochkultur sind, dann wäre es noch so eben angemessen gewesen. Hätte man vor 20 Jahren Computerspiele zur Kultur erklärt, dann hätte man Hellsichtigkeit und ein Gespür für Kultur bewiesen.
Aber im Jahr 2008?

Aua. Und das dann auch noch durch Umsatzzahlen zu begründen, herzlichen Glückwunsch.

Mal ganz abgesehen davon, dass dieses Hochkulturgut immer noch nicht unzensiert zu haben ist. Das wäre so, als könnte man Goyas Nackte Maya in Deutschland nur mit schwarzen Balken bewundern. Na herzlichen Glückwunsch.

heise: Massenhafter Missbrauch von Bankkonten-Daten

heise.de (scheußliches neues Design übrigens) berichtet über einen massenhaften Missbrauch von Bankkonto-Daten.

Laut einem Bericht der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein sind CDs mit den Namen, Geburtstagen, Adressen, Telefon- und Kontonummern von insgesamt rund 17.000 Bundesbürgern aufgetaucht. Die Daten wurden von einer Firma in Nordrhein-Westfalen an andere Unternehmen verkauft. Sie könnten laut Verbrauchzentrale im Zusammenhang mit einer Reihe von Betrugsfällen in den vergangenen Tagen stehen.

Und ich dachte sowas gäbe es nur im Ausland von wegen Kreditkartennummern und so weiter. Aber es war ja klar, dass sowas irgendwann passieren würde. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis mysteriöse Abbuchungen auf deutschen Bankkonten auftauchen würden. Da erscheint mir folgende Information sehr nützlich:

Sie [die Banken] bluten insofern dafür, dass sie die Buchung rückgängig machen
müssen, wenn diese innerhalb einer bestimmten Frist bei der Bank
reklamiert wurde. Die Frist wird oft mit sechs Wochen angegeben,
allerdings gibt es entsprechende Gerichtsurteile, dass diese Frist
nicht verbindlich ist und Kunden eine Lastschrift-Rückbuchung auch zu
einem wesentlich späteren Zeitpunkt von der Bank verlangen können
(z.B. im Fall der Rückbuchung nach einem Jahr, Az. XI ZR 258/99).
Im Falle einer Rückbuchung verlangt die Bank Gebühren vom Initiator
der Lastschrift (pro rückzubuchender Lastschrift), wenn dieser auf
Verlangen die entsprechende Unterschrift zur Einwilligung nicht
vorlegen kann. Häufen sich die Fälle von Rückbuchungen bei einem
Unternehmen, wird dieses Unternehmen vom Verfahren der vereinfachten
Lastschrift ausgeschlossen und in vielen Fällen auch vom
Lastschriftverfahren ausgeschlossen.

Ohne Gewähr, wusste ich aber auch noch nicht.

taz: Aufklärung über den sogenannten “Cyberwar”

In einem sehr interessanten Artikel klärt uns die taz über den Cyberwar aus. Das Fazit: Der Cyberwar ist erdacht worden von konservativen Think Tanks, um ein Bedrohungsszenario nach dem Kalten Krieg zu haben. Sehr interessanter Artikel, der auch auf Szenarien und Details eingeht.

Immer mehr Computerspiele werden beschlagnahmt

Seit der Einführung des Gesetzes 2003 werden immer mehr Computerspiele beschlagnahmt.

Ist ja auch klar, denn:

[gefunden bei: http://instant-thinking.de, gefunden bei thinkgeek, wohl leider nicht mehr verfügbar.]

Noch Fragen? Für mich tendiert diese Einstellung in Richtung Geisteskrankheit, ohne Witz. Und zwar in Richtung einer Geisteskrankheit, die eine Zwangsverwahrung in einer Klinik notwendig macht.

Angst _um_ die Polizisten

Nein, ausnahmsweise habe ich mal keine Angst vor der Polizei, sondern Angst um die Polizisten.

Was ist geschehen?

Wenn ich sowas hier sehe, dann wird mir irgendwie ganz anders:

So schreibt SPON über dieses Messer:

Aus einer Kartusche im Schaft zischt Gas zur Klingenspitze: Die Wunde wird nach dem Zustechen so schnell gefroren, dass es sie regelrecht zerfetzt.

und weiter:

Ein herkömmliches Messer sei “nutzlos”, wenn es darum gehe, einen Bären abzuwehren, erklärt der Hersteller. Das Gasmesser hingegen habe eine “verheerende Wirkung auf Säugetiere jedweder Größe”. Natürlich ist auch der Mensch ein Säugetier - und so offeriert der Hersteller das Wasp Knife ausdrücklich dem Militär. (…) “Um derartige Waffen in Deutschland verkaufen zu können, benötigt man eine Genehmigung vom Bundeskriminalamt (BKA)”, sagt Wolfgang Fuchs, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler. Das Messer müsse dazu beim BKA vorgelegt werden. “Ich sehe keine Chance auf Zulassung”

Na hoffentlich.

MIT-Wissenschaftler wollen Solarstrom massiv günstiger machen

MIT-Wissenschaftler wollen Solarstrom auf das Preisniveau von Kohle-Verstromung bringen.

Die neue Technik soll Solarenergie künftig so billig wie Strom aus fossilen Brennstoffen machen und basiert auf Glasplatten, die mit einem speziellen organischen Farbstoff überzogen sind. So soll sich die Menge an teurem Halbleitermaterial reduzieren lassen, die sonst bei Sonnenkollektoren notwendig ist – und mehr Energie aus Hochenergiephotonen extrahiert werden. “Das könnte die bislang billigste Solartechnologie sein”, meint Marc Baldo, Professor für Elektrotechnik am MIT und Leiter der Studie. Selbst Strom aus billiger Kohle ließe sich so womöglich überholen.

kewl. :-)

Es ist soweit: Menschen arbeiten für Computer

Jetzt arbeiten also die Menschen für Computer…

…und belohnt werden sie mit Wichsbildchen. Strange New World.

Hintergrund war diese Meldung von heise.de: Porno gegen Captchas
Ja, Strange New World. So hatte ich das noch gar nicht gesehen.

TrueCrypt Autostart von USB-Stick II

Vor ein paar Tagen kam die Frage auf, wie man einen TrueCrypt Autostart von einer portablen Festplatte oder einem USB-Stick organisieren könne.

Zunächst benötigt man eine portable Version von TrueCrypt (aktuell: 6.0a), erreichbar bei stadt-bremerhaven.de. (Direktlink, Sprachdatei)

Bei dieser portablen Version ist eigentlich schon alles dabei, was man benötigt, es muss nur noch der Container erstellt werden. Die Batchdateien “mounten.bat” und “ende.bat” mounten bzw. beenden das verschlüsselte Laufwerk. Das beenden muss jeweils manuell geschehen, weil es ansonsten zu Schreibfehlern beim verschlüsselten Container kommen kann.

Am Besten geht man folgendermaßen vor:

1. Man erstellt im Hauptverzeichnis des Sticks ein Verzeichnis mit dem Namen “truecrypt”. Da kommen die Dateien der portablen Version rein. (hier downloaden)

2. Direkt ins Hauptverzeichnis schreibt man eine Datei “autorun.inf” mit folgendem Inhalt:

[autorun]
OPEN=autorun.bat
ICON=truecryptTrueCrypt.exe

3. Dann erstellt man eine autorun.bat (logischerweise), mit folgendem Inhalt:

cd truecrypt
mounten.bat

4. Nur zur Erinnerung: die bereits bestehende Datei “mounten.bat” im Verzeichnis “truecrypt” sieht folgendermaßen aus:

TrueCrypt.exe /lz /q /a /c n /m rm /v /e format.tc
action=Mount TrueCrypt Volume

5. Jetzt TrueCrypt.exe starten, und in dem Verzeichnis “TrueCrypt” ein Volume/einen Container mit dem namen format.tc erstellen. Der Container muss genau so heißen, es sei denn man ändert die Datei mounten.bat um.

6. Fertig, damit sollte bei eingeschaltetem Autorun der automatischen Kennwortabfrage nichts mehr im Wege stehen. Für die Funktion sind Adminrechte auf dem System erforderlich. Außerdem darf keine ältere Version von TrueCrypt auf dem System vorinstalliert sein.

TrueCrypt Autostart von USB-Stick

Gestern, als ich wieder jemanden von TrueCrypt überzeugen konnte, kam im nachhinein mit einem kollegen eine Frage auf:
Ist es möglich einen USB-Stick so zu verschlüsseln, dass dieser beim Anstecken an einen anderen Rechner per Autostart eine Passwortabfrage liefert? Und zwar so, dass keine Software auf dem Rechner installiert werden muss?

Die Antwort ist: Ja, es geht.

Im Ungefähren funktioniert das so: man legt eine Autostart-Batchdatei an, die per Batchbefehl die bestimmte Truecrypt-Containerdatei in ein Laufwerk mountet.

So oder so ähnlich sieht das dann aus:

@echo off %debug%
if not “%OS%”==”Windows_NT” exit /b
setlocal
REM ——————

for %%l in (Z D E F G H I J K L M N OP Q R S T U V W X Y ) do (

Rem ——————

set LW=%%l
mountvol %%l: /L >nul
if errorlevel 1 (
subst | findstr /B “%%l:” > nul
if errorlevel 1 (
net use %%l: >nul 2>&1
if errorlevel 1 goto mount
)
)
)
echo Kein Laufwerksbuchstabe frei
pause
exit /b
:mount

Rem ——————

truecrypt.exe /volume %~d0\PortableApps.tc /a /q /l %LW%

Rem ——————

Z:\PortableApps\PStart.exe

(Achtung! Batchdatei funktioniert so nicht, enthält einen Fehler, siehe obigen Link!)

Jetzt muss ich das nur noch testen. :)

ATi bringt Radeon 4870 X2 im August

ATis Radeon HD 4870 X2 kommt im August (computerbase). Pretty cool, wenn man sich überlegt, was die Karte kostet und was sie leistet. Ein kleines Detail fiel mir dabei schon ins Auge:

Interessanterweise hat ATi nach eigenen Angaben zur Zeit vier Radeon-HD-4870-X2-Karten im eigenen Labor mit acht GPUs im CrossFire-Modus am Laufen. Der Treiber wird das aber (zumindest in absehbarer Zeit) noch nicht unterstützen.

Cool.

Radeon 4870 und 4850 fallen im Preis

Was ATI/AMD aktuell im Bereich der Topgrafikkarten abliefert ist sensationell. Jetzt fallen die beiden Spitzenmodelle nochmals im Preis.

Der Preisvergleichsdienst Geizhals.at listet aktuell 13 Varianten der Radeon HD 4870 zu Preisen ab 202,92 Euro. Erstaunlich ist dabei weiterhin auch der sehr geringe Aufpreis der übertakteten Variante von MSI (ComputerBase-Test), die mit 30 MHz erhöhten Chip- und satten 100 MHz gesteigertem Speichertakt lediglich 212 Euro und somit keine 10 Euro über dem Preis des günstigsten Modells liegt.

Hier sieht nVidia inzwischen ganz ganz alt aus. Zwar hat man den Spitzenplatz inne, hinkt technologisch jedoch hinterher.

[via computerbase]

eigentlich wollte ich heute groß bloggen…

Jetzt sind mir zwei Dinge dazwischen gekommen:

1. wollte ich seit Längerem mal das K2 Theme für mein blog erneuern.

2. kam mir die Installation von diesem verfluchten nVidia Treiber dazwischen…

Gut, ich bin noch am Werkeln. Bei beidem. :)

Truecrypt 6.0 erschienen

Weniger als ein halbes Jahr nach dem Erscheinen von Truecrypt 5.0 ist heute Truecrypt 6.0 erschienen.

Die nun freigegebene Version 6.0 soll durch Parallelisierung auf Multi-Core-Prozessoren wesentlich schneller arbeiten. Sie beherrscht nun auch unter Linux und Mac OS X das Erzeugen und Nutzen von versteckten “Volumes”. Unter Windows ist es möglich, komplette Betriebssysteme zu verschlüsseln und so zu verstecken, dass – nach Angabe der Entwickler – nichteinmal ihre Existenz bewiesen werden kann.

Vor Allem der letztere Punkt ist sehr interessant. Mit dem Update werde ich allerdings noch ein bissel abwarten, vielleicht kommt - wie im Februar - ein schnelles Patch raus.

Überraschung: Der LHC läutet Weltuntergang nicht ein

Welch eine Überraschung: Der Large Hadron Collider im CERN wird den Weltuntergang nicht einleiten.

Hintergrund: einige Hobby-Nostradamus-Menschen hatten irrationalerweise vorhergesagt, der LHC würde kleine schwarze Löcher produzieren, die die ganze Erde verschlingen.
HAHAHAHAHA :-D Selten so gelacht.

Da finde ich sowas hier sehr viel interessanter:

Wenn das nicht mal imposant ist. 12.500 Ampere durch ein paar dünne Fäden.




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: