Dieser schöne Clip erinnert an die “Kunstaktion” des AK Vorratsdatenspeicherung.
[via netzpolitik.org]
Dieser schöne Clip erinnert an die “Kunstaktion” des AK Vorratsdatenspeicherung.
[via netzpolitik.org]
Endlich beteilige mich jetzt auch an der Onlinedemonstration zum Thema Vorratsdatenspeicherung. Lustiges Detail: selbst im Wiki der Site werden die IPs der bearbeitenden Nutzer konsequent ausgeblendet. Cool.
Dazu passend habe ich das Plugin Delete Comment IP eingebaut, das die IP-Adressen und eMail Adressen von nicht Spam-markierten Kommentaren nach fünf Tagen entfernt. Keine Chance für eine Vorratsdatenspeicherung.
Ein Gedicht, das nachdenklich macht.
Keine Sorge - wir passen schon gut auf dich auf
Deine Wünsche, Deine Träume und Deine Gedanken, werden aufmerksam verfolgt,
Dein gesamtes Leben findet bereitwillig Beachtung,
was Dich einzigartig macht, ist von besonderem Interesse,
mit väterlicher Fürsorge wird über Dich gewacht.Keine Sorge - wir passen gut auf Dich auf!
Deine Eigenheiten und Macken werden das System verbessern,
Du zeigst auf, was bei Deiner Erziehung falsch gelaufen ist
und was bei der Erziehung Deiner Kinder verbessert werden muss.
Es wäre einfach unverantwortlich, die selben Fehler bei der
nächsten Generation wieder zu begehen.Keine Sorge - wir passen gut auf Dich auf!
Gewöhne Dich schon einmal daran, ständig im Bilde zu sein:
Kein Atemzug darf mehr in Abgeschiedenheit geschehen.
Keines Deiner Geräusche bleibt unaufgezeichnet,
Dein Geruch wird konserviert und ist in Jahrhunderten noch analysierbar.
Wir dringen anstandslos immer tiefer in Deine Privatsphäre vor.Keine Sorge(…)
CC Lizenz BY SA 2.5 Sven Dickert.
Weiter geht es hier.
Ich bin kein Experte für Gedichte. Vermutlich ist es stilistisch nicht so dolle, und könnte letztendlich noch um einiges besser sein. Aber man sollte es trotzdem einmal gelesen haben.
Wer (…) davon redet, Großbritannien und andere europäische Länder könnten auf dem Weg in die “Überwachungsgesellschaft” sein, macht sich lächerlich.
[vom Raben]
Klar. Wir sind schon längst angekommen.
Kai Raven hat im Rabenhorst ein Interview mit Whitfield Diffie, dem Kryptospezialisten, ausgegraben. Es geht um das Thema Anonymität in den kommenden Jahren:
For all its current faults, it won’t be 10 years before facial recognition gets incredibly good. And it will be a PC thing, not a big money thing. So everybody’s camera will be saying “Hi” to the people who go by. Putting a camera right where you sign your signature with your credit card enables any store to build up a database of its customers. So if they see you coming down the street they can change the display in the window. But then that’s going to produce all these databases of information about people. Very small operations will be able to collect information.
An etwas, woran ich schon heute unweigerlich denken muss ist eine sehr plumpe, aber wirksame Gegenmaßnahme:

Oder besser sowas hier, wenn auch ungleich teurer, und nur aus dem Ausland zu beziehen:

Eigentlich wohl beides mal für Sprayer gedacht, sollte es auch für diese Zwecke ihren Dienst tun.
[via Kai Ravens Rabenhorst]
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