Christian Klar kommt frei

Christian Klar, einer der schlimmsten Terroristen der RAF, kommt frei. Medien überschlagen sich, das ehemalige Nachrichtenmagazin stellt es beinahe selbst als einen Akt des Terrorismus dar. Typisch. Eine besonnene Reaktion gibt es wie so oft nur von der ZEIT.

Denn der Rechtsstaat entscheidet in solchen Fällen nicht nach Reue oder der Bereitschaft, an der Aufklärung mitzuwirken. Das spielt nur beim Strafurteil eine Rolle.
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Das Gericht hat festgestellt, dass von ihm keine Gefahr mehr ausgeht – das ist das Einzige, was jetzt rechtsstaatlich noch zählt.
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Aber Klar jetzt noch länger in Haft zu halten, wäre nicht nur ein Rechtsbruch. Es würde den Rechtsstaat selbst infrage stellen und ihn genau zu dem machen, als was ihn die einstigen RAF-Kämpfer immer angesehen haben: als politische Siegerjustiz.

Damit ist alles gesagt. Und es ist richtig: entweder man begeht Rechtsbruch und rechtfertigt somit im Nachhinein die Taten der RAF oder man lässt ihn frei. Und ich muss sagen: es überrascht mich nicht, wer die Personen sind, die öffentlich auftreten und einen Rechtsbruch gegenüber dem Rechtsstaat vorziehen. Wegen solcher Leute hatte die Verbrecher der RAF in Deutschland überhaupt jemals eine Chance.

Ein Gedanke zu „Christian Klar kommt frei“

  1. Rechtsbruch hin oder her, Leute wie der Klar, den ich in eine Reihe mit Odama stelle, haben nichts anders verdient als solange im Loch zu hocken bis das laten heim die günstiger ALternative ist.

    Nun ja, zum Glück sind Gerichte objektiver als ich.

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