Wo es doch im Moment so sehr rumort rund um wütenden Staatswahn und schwindende Bürgerfreiheit:
Daher muß ein kluger Fürst eine Form ausfindig machen, bei der seine Bürger immer und in jeder Lage den Staat nötig haben; und sie werden ihm dann immer treu und ergeben sein
Nur um es mit den Worten von Udo Jürgens zu sagen.
Mit 67 soll nämlich noch lange nicht Schluss sein, fordert Wolfgang Schäuble. Er verlangt eine Erhöhung von der Erhöhung der Lebensarbeitszeit.
Der Typ weiß einfach, wie man sich unbeliebt macht.
Manche Art von “Religiösität” (man beachte bitte die Anführungszeichen) unterscheidet sich eben nicht das kleinste bisschen von einer Geisteskrankheit. Man sollte eben nie vergessen, dass die christlichen Mullahs das gleiche Risikopotential haben wie andere religiösen Fanatiker auch.
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Ganze drei Tage ist es her, dass die Vorratsdatenspeicherung den Bundestag passiert hat. Mit mehr als zwei Dritteln aller Stimmen. So weit, so schlecht.
Wolfgang Schäuble fühlt sich allmächtig und lässt solche Sachen ab wie:
“Wir hatten den ‘größten Feldherrn aller Zeiten’, den GröFaZ, und jetzt kommt die größte Verfassungsbeschwerde aller Zeiten.”
Es ist das eine, das Bundesverfassungsgericht mit Hitler zu vergleichen, etwas anderes sowas als Bundesinnenminister zu tun. Aber okay. Inzwischen erwartet man nichts anderes.
Die Antwort lautet: Verfassungsbeschwerde. Bereits im September habe ich mich der Sache angeschlossen. Wer das tun will, kann sich bis zum 19.11. (Poststempel!) hier beteiligen. Das Formular zum Download gibt es hier.
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat alle Betreiber von Webseiten am heutigen Tag vor der Entscheidung des Bundestags über die Einführung einer sechsmonatigen Erfassung von Telefon- und Internetdaten in Deutschland dazu aufgerufen, ihre Netzangebote zu verhüllen. Im Rahmen einer Web-Demo, für die der bundesweite Zusammenschluss von Bürgerrechtlern, Datenschützern und Internet-Nutzern einen Skript-Code bereithält, soll das Internet mit einer schwarzen Todesanzeige um das Telekommunikationsgeheimnis trauern. “Gläsernes Telefon, Handy, E-Mail und Internet – wollt ihr das wirklich?”, wendet sich damit eine schwarz gefärbte Homepage in roter Schrift an die Abgeordneten der großen Koalition.
Ich beteilige mich an der Aktion. Wer das Setzen von Cookies zulässt, bekommt die Anzeige nur einmal angezeigt.
Am Freitag wird ja im Bundestag über die Vorratsdatenspeicherung
entschieden, was der erste riesengroße Meilenstein zur Totalüberwachung
und Eindämmung der freiheitlichen Demokratie ist. http://blog.kairaven.de/archives/1405-Wenn-…-abstimmen.html
Aber dass das ausgerechnet am 9. November geschehen soll - das kann
einfach kein Zufall sein.
Da läuft mir echt ein Schauer über den Rücken.
Vielleicht der eine oder andere am Freitag mal daran. Wir stehen an einem
Wendepunkt.
Es ist interessant, wie die Deutschen ihren Freiheitsbegriff
definieren. Da geht es nicht um Meinungsfreiheit oder um Schutz vor
Totalüberwachung, etc. sondern um die Freiheit zu heizen wie doof.
Erst wenn das letzte Auto einen RFID-Chip hat, der letzte Computer
einen Permanenttrojaner bekommt, der letzte Raum ein Zwangsmikro
installiert hat und der Staat auch das letzte Gespräch mithört, dann
werdet ihr merken, dass die Freiheit zu Rasen einen Scheiß wert ist.
That’s not a laughing matter, but this satire is a laughing matter. It’s an article in a satire magazine, and I think it’s funny. So you could laugh about it, if you have a satirical tradition in your country. Like Germany.”
Titanic-Redakteur Martin Sonneborn zur Kritik an der “Maddie-Satire” gegenüber Sky News.
Wird Zeit, dass wir Deutsche den Briten mal Humor beibringen.
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