Heute gibt es um 22 Uhr wieder ein Chaosradio, diesmal mit dem Thema Bundestrojaner.
Die Sicherheitsbehörden möchten zu gern in den Computer von Verdächtigen hineinschauen dürfen – online, in Echtzeit und natürlich heimlich. Der sogenannte Bundestrojaner droht ein staatliches Schnüffelwerkzeug zu werden, das den Zugriff auf die intimsten Daten des Digitalbürgers ermöglichen soll. In der Folge wäre neben Mail-, Chat-, Audio- und Videoüberwachung mittels des ferngesteuerten Rechners auch Erpressungen durch das Einschleusen von gefälschten Beweisen auf die Platte des Bürgers möglich.
Meine Tastatur hat grade die Grätsche gemacht. Staub, feinste Hautpartikel und schließlich Saft haben ihr den Rest gegeben. Ich weiß, dass eine Tastatur unhygienischer ist als eine Toilette. *räusper*
Im Einsatz war bei mir die Cherry eVolution STREAM Corded MultiMedia Keyboard – ein durch und durch empfehlenswertes Gerät. Die Tasten dieser flachen Tastatur sind schön groß und breit, relativ leise, und haben einen angenehmen Druckpunkt.
Für mich steht fest: genau das gleiche Modell kaufe ich mir heute nochmal.
Preis: ca. 15 Euro.
Ein Traum von einer Tastatur.
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P.S.: Nein, ich bin für diesen Beitrag nicht bezahlt worden, das kommt von Herzen
Ja, auch ich hab mich jetzt eeeendlich mal bei Twitter.com angemeldet. Ich werde ja schon sehen, was ich davon hab.
Man findet mich hier: http://twitter.com/NetReaper
Irgendwie logisch.
Achso: die Frage, warum es noch keinen deutschen Wikipedia-Artikel zu Twitter gibt, interessiert mich weiter.
Entspannen Sie sich. Hier müssen Sie nichts tun. Sie melden sich nicht an, Sie laden nichts hoch, Sie kommentieren nicht, Sie knüpfen keine Kontakte. Niemand beobachtet, was Sie tun.
Das Auftauchen von Second Life muss zu einem kollektiven Aufatmen in den Marketing-Abteilungen dieses Planeten geführt haben. Endlich kann man auch im Internet so weitermachen, wie in der guten alten Zeit vor dem Internet.
(…)
Second Life ist somit die letzte Bastion des 20-ten Jahrhunderts. Ein Asyl für Ewiggestrige und Veränderungsverweigerer. Die Zukunft sieht anders aus.
Definitiv. Dabei war doch die Idee gar nicht übel gemeint, entstammt dabei nicht zuletzt solchen aufregenden, wegweisenden Hacker-Romanen wie “Snow Crash”. Aber wer den Roman mit Verstand gelesen hat, wir die kritischen, teils hämischen Bemerkungen über die Feinheiten des “Metaverse” seiner Bewohner nicht übersehen können.
Aber gut.
Ich warte darauf, dass die Firma endlich pleite macht, und wir vom Elend des Second Life erlöst werden.
Ich finde im heutigen Zeitalter der Benzinterroristen und Ozonzerstörer riecht ein Sonntagsausflug nach Bio-Arroganz.
Lisa Simpson.
Ach ja:
Bei Technology Review schreibt Matthias Urbach, warum es viel bessere Sachen als ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen gibt. Ist mir alles egal, ich träume von dem Tag, an dem ich mit 130 auf der linken Spur “schleichen” darf, hinter mir ein fetter Audi mit Lichthupe, und ich zu mir sage:
“Wieso? Was hat der denn? Ich fahre doch schon die maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit.”